Ab und zu enden Beziehungen mit einem Roadmovie. Drive-Away Dolls, den ich gestern im englischen Original mit jeder Menge
Slang und meist gut lesbaren Untertiteln gesehen habe, fängt mit dem Beziehungsende zwischen Jamie und Sukie an. Vielleicht
liegt es daran, dass Marian immer wieder im falschen Moment angerufen hat. Auf jeden Fall begleitet Jamie ihre Freundin
Marian auf der Fahrt nach Tallahassee in Florida. Um dort hinzukommen, nutzen sie die günstigste Möglichkeit: eine
Überführungsfahrt mit einem altersschwachen Dodge Aries.
Kurze Zeit, nachdem die beiden Mädels, ohne ihre Handynummer zu hinterlassen, losgefahren sind, tauchen drei Männer im Laden
des Überführungsfahrtenvermittlers auf, die die Fahrt eigentlich hätten vornehmen sollen. Das Auto ist aber schon weg, obwohl
es eine brisante Fracht enthält. Somit beginnt der skurrile Teil von Drive-Away Dolls: Zwischen psychedelischen
Zeichentrickeinlagen steht immer wieder das Werk des Schriftstellers Henry James im Vordergrund. Für die Handlung, die sich
darum rankt, gibt es von mir 13 von gezahlten 11 Euro.