Einige Geschichten scheinen ja komplett aus der Zeit gefallen zu sein. Gondola, den ich gestern im wahrscheinlich georgischen
Original ohne Untertitel gesehen habe, zeichnet ein solche Geschichte.
Wir befinden uns in einem georgischen Bergtal, wo eine Seilbahn die wichtigste Verbindung zwischen zwei Dörfern zu bilden
scheint. Ein Sarg wird in die Seilbahn geladen und eine junge Frau kehrt in das Bergtal zurück. Wie man beim Begräbnis an
einem steilen Berghang sieht, scheint die junge Frau mit dem Verstorbenen verwandt zu sein. Bald sieht man sie dann auch in
den Gondeln der Seilbahn. Ihre Kollegin sieht sie aber nur, wenn sich die Seilbahnen begegnen.
Und so entwickelt sich eine niedliche Geschichte um den schachspielenden Seilbahnbetreiber, dem alten Mann im Rollstuhl, viel
Landschaft und alten Maschinen. Von mir gibt es für Gondola 13 von gezahlten 11 Euro.