The Zone of Interest

Wie auch Morgen ist auch noch ein Tag beschäftigt sich The Zone of Interest, den ich gestern in deutscher Synchronisation mit gut lesbaren Untertiteln gesehen habe, mit dem gutbürgerlichen Leben in den Jahren 1942 und 1943. Die Protagonisten sind das Ehepaar Hedwig und Rudolf Höß sowie deren fünf Kinder. Er arbeitet als Leiter des Konzentrationslagers Auschwitz und hat seine Dienstvilla direkt neben seiner Arbeitsstätte. Ungestört von den Geschehnissen hinter der mit Stacheldraht versehenen Mauer, liegt Hedwigs Augenmerk hauptsächlich darin, aus dem bestehenden Haus und dem Garten ein Wunderwerk zu machen. Zum Glück helfen ihr auch ein paar polnische Bedienstete und Gärtner aus dem nahen Lager.

The Zone of Interest schafft es durch Hintergrundgeräusche und subtile Anspielungen zu zeigen, was sich neben der gutbürgerlichen Idylle alles noch abspielt. Aber gezeigt wird es nicht. Wo Morgen ist auch noch ein Tag komödiantisch wird, da produziert The Zone of Interest nur ungläubiges Staunen. Unter anderem für das Spiel von Sandra Hüller als Hedwig Höß gibt es von mir 15 von gezahlten 13 Euro.

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